Fluchthelfer.in
Gemeinsam mit dem Peng-Kollektiv beschlossen wir im Sommer 2015, eine Kampagne zu starten, die die Idee von Fluchthilfe in die EU für Geflüchtete verbreitet. Zum Beispiel, indem man Geflüchteten eine Mitfahrgelegenheit auf der Heimreise vom Urlaub anbietet. Die Reaktionen waren krass. Auf unserer Webseite fluchthelfer.in wurde darüber informiert, wie man Fluchthelfer*in werden kann. Bundesweit tauchten Poster für unsere Kampagne in den Straßen auf, sogar vor der Ausländerbehörde in Berlin. DDR-Fluchthelfer*innen wurden in den 90er Jahren mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt – warum sollte heutige Fluchthelfer*innen also nicht genauso geehrt werden? Deshalb haben wir den europäischen Verdienstorden an Menschen verliehen, die kürzlich Fluchthilfe geleistet haben. Und da Fluchthilfe von der Gesetzgebung für nichts ehrenwertes gehalten wird, haben wir eine Crowdfunding Kampagne gestartet, die Fluchthelfer*innen hilft, wenn sie juristische Konsequenzen zu befürchten haben. Die Kampagne hat innerhalb weniger Tage über 17,000€ gesammelt!

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